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47 Meters Down (Rezension)

Da diesen Sommer 47 Meters Down 2 erscheint, möchten wir nochmal einen Blick auf den ersten Teil werfen. 47 Meters Down ist ein britischer Tierhorrorfilm aus dem Jahr 2016 und handelt von einem Geschwisterpaar, welches in einem Tauchkäfig auf dem Meeresgrund gefangen ist.

Mit den Haien tauchen

Die Schwestern Kate (Claire Holt)  und Lisa (Mandy Moore)  beschließen, während ihres Mexiko-Urlaubs mit Haien zu tauchen. Ein Käfig soll ihnen dafür den bewährten Schutz bieten. Während die ersten Minuten unter Wasser selbst die ängstliche Lisa noch mit Spannung erfüllen, entpuppt sich die Idee schnell als reinster Horrortrip. Die marode Absicherung reißt und die beiden rasen mit dem Käfig 47 Meter in Tiefe. Obwohl der Kapitän schnell reagiert und die Küstenwache alarmiert, bleibt den Mädchen nicht genügend Zeit, um auf Hilfe zu warten. Der verbleibende Sauerstoff wird nicht ausreichen und so müssen sie den Aufstieg zur Oberfläche trotz der Haie wagen.

Der Verzweiflung nahe

47 Meters Down wirkt mit seinen 97 Minuten beinahe lang. Was soll bei diesem Szenario denn schon alles passieren? Recht viel wie sich herausstellt. Hier gibt es zwar keine geballte Hai-Action, aber dafür versteht es der Film, mit der beklemmenden Angst und der brenzlichen Lage zu spielen. Die beiden Mädchen sind der Verzweiflung nahe, während das Meer sein schimmerndes Blau durch tiefstes Schwarz getauscht hat. Weder die Protagonistinnen noch die Zuschauer wissen, was vor, hinter, neben, über oder unter den Mädchen lauert. Hinzu kommt die Belastung der Psyche, die den beiden stärker zusetzt als die Haie.

Aber originell ist der 47 Meters Down nicht. Eine Kameraperspektive, die den nahenden Räuber erst im letzten Moment zeigt und unendliche blaue beängstigende Weiten und Jump-Scares. Und hier kommt das nächste Aber: Der Regisseur Johannes Roberts versteht das Genre und setzt all diese Elemente dermaßen effizient ein, dass er ohne großes blutiges Gemetzel die Angst der Schwestern einfängt und die Zuschauer auf eine unheilvolle Reise mitnimmt.

Fazit: Lohnt sich 47 Meters Down

Super Hai-Film, welcher Haie nicht als gefrässige Monster darstellt, sondern als ernstzunehmende Bedrohung, wenn man in ihren Lebensraum eindringt. Zwar ist der Film nicht immer wirklich plausibel, doch durch seine Atmosphäre ist es dem Regisseur gelungen, mit 47 Meters Down einen beklemmenden Unterwasser-Thriller zu erschaffen.

Filmtitel: 47 Meters Down 
Regisseure: Johannes Roberts  
Erscheinungsjahr: 2016
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spieldauer: 97 Minuten

Das Beitragsbild ist ein Ausschnitt vom amerkanischen DVD-Cover. 
Die Bildrechte besitzt Dimension Films.

Jasmin Dahler

Obwohl sie sich auf jedes Horror-Genre einlässt, sind ihre heimlichen Favoriten der Teenie-Slasher und die Home Invasion Filme. In ihrer Büchersammlung verläuft sich eher selten ein Werk von Stephen King oder Campbell, aber dafür findet sich jeder Poe Text mindestens dreimal in diversen Sammelbänden.

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