Nach einer wahren Begebenheit: Beneath – Abstieg in die Finsternis

Nach einem katastrophalen Unfall sind mehrere Bergleute in einer Kohlemine gefangen. Das Grundgerüst von Beneath hört sich im ersten Moment wirklich nach einer wahren Begebenheit an und immerhin behauptet auch der Film, von einem wahren Ereignis inspiriert worden zu sein. Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich in Beneath?

Handlung von Beneath – Abstieg in die Finsternis

Die Umweltjuristin Samantha Marsh (Kelly Noonan) will ihren Vater George (Jeff Fahey) an seinem letzten Arbeitstag im Bergwerk begleiten. Zwar steht sie seinem Beruf kritisch gegenüber, aber immerhin hat seine harte Arbeit ihr Studium finanziert. Da Geroge jedoch eine führende Fachkraft ist, begleitet sie hauptsächlich Randy (Joey Kern), mit dem sie ihre Jugend verbracht hat. Während der erste Rundgang problemlos verläuft und Samantha sich langsam an die Dunkelheit und die Geräuschkulisse gewöhnt, stoßen zwei der Bergleute mit der Teilschnittmaschine auf ein Problem. Die Wand gibt nach und öffnet einen Spalt, der in einen längst vergessenen Schacht mündet. Dieses Ereignis löst wiederum einen Erdrutsch aus, der Samantha und die anderen Bergleute in 600 Meter Tiefe einsperrt. Nachdem der erste Schock überwunden ist, die ersten Verwundeten versorgt sind und auch leider die ersten Leichen gefunden wurden, übernimmt George die Führung. Er kann Kontakt mit der Oberfläche aufnehmen und erfährt, dass es 72 Stunden dauert, bis jemand sie retten kann. Glücklicherweise gibt es in der Mine eine Rettungskapsel, die mit genug Nahrung und Sauerstoff ausgestattet ist, um diese 72 Stunden zu überstehen. Andernfalls wären sie giftigen Gasen ausgesetzt, die wohl Wahnsinn und Tod bringen würden. Doch die Gruppe kann nicht lange in der Rettungskapsel bleiben. Schon bald hören sie Geräusche und Rufe. Hat noch jemand überlebt? Oder bewegt sich etwas anderes durch die Mine. 

Samantha erfährt, dass einst eine Gruppe von Bergleuten in einem alten Schacht begraben wurden, die sich letztlich gegenseitig umgebracht haben sollen. Sie werden die Neunzehn genannt und Samantha ist sich sicher, dass es ihre Geister sind, die für das merkwürdige Verhalten der anderen verantwortlich sind.

Das ist damals wirklich passiert

Das Ende von Beneath müssen wir euch an dieser Stelle nicht verraten, um auf die Ereignisse einzugehen, die den Film inspiriert haben. Im Jahr 2006 ereignete sich im tasmanischen Beaconsfield ein Grubenunglück. Ein leichtes Erdbeben löste einen Steinschlag aus und begrub zwei Bergmänner in 16 Meter Tiefe. Ein Dritter starb bei dem Erdbeben. Die beiden Männer wurden nach 13 Tagen lebendig geborgen. Die Rettungskräfte konnte die beiden durch eine Plastikröhre mit wichtigen Ressourcen zum Überleben ausstatten. 

Fazit: So viel Wahrheit steckt im Film Beneath

Bereits auf den ersten Blick kann gesagt werden, dass Beneath sich wirklich nur sehr leicht von einem Ereignis hat inspirieren lassen. Es gab weder eine Umweltjuristin, noch eine dramatische Familiengeschichte, sondern lediglich der Erdrutsch beruht auf Tatsachen. Auch Geistergeschichten gab es hier keine. Doch die Liste von Bergunglücken ist leider sehr lang, daher wird der Drehbuchautor nach der ersten Inspiration vermutlich noch so manches anderes Geschehen studiert haben.

Das Beitragsbild stammt von Tom Fisk von Pexels. Es handelt sich um ein Symbolbild und hat weder mit dem Ereignis noch mit dem Film zu tun. 

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