5 Horrorfilme, die in Ägypten spielen, die man gesehen haben muss

Ähnlich wie die Vogelscheuche ist die Mumie zwar ein beliebtes Horrormotiv, aber in Filmen wird sie dann doch oft verschmäht. Und wenn sie als Antagonist genutzt wird, handelt es sich nicht selten um einen eher fragwürdigen Film. Allgemein kommt auch die ägyptische Mythologie in Horrorfilmen nicht unbedingt gut weg. Und doch haben wir fünf Filme für euch zusammengestellt, die den ägyptischen Schauplatz gut inszenieren.

Die Rache der Pharaonen (1959)

Eine Gruppe britischer Archäologen entdecken das Grab der Prinzessin Ananka. Trotz der eindringlichen Warnungen durch die ägyptischen Arbeiter betreten sie die Gruft. Dabei wecken sie den Hohepriester Kharis, der über die Totenruhe der Prinzessin wacht. Er will blutige Vergeltung an denen üben, die das Grab seiner Geliebten ausrauben wollen.

Die Rache der Pharaonen oder auch The Mummy kann trotz seines kleinen Budgets und schlichten Skripts  insofern überzeugen, dass es wohl der Typ von Film ist, den man bei einem Ägypten-Grusel-Abenteuer-Streifen erwartet. Leider ist der Film etwas schlecht gealtert, aber durch den durchaus gelungenen Cast und die Musik macht dieser auch heute noch Spaß. 

The Pyramid – Grab des Grauens (2015)

Ein Team aus Archäologen (Denis O’Hare, Ashley Hinshaw, Christa Nicola und James Buckley) stößt bei Ausgrabungen in der ägyptischen Wüste auf eine uralte Pyramide, die tatsächlich nur drei Seiten hat. Doch mit dem Finden dieser Pyramide geht ein seltsamer Zwischenfall einher: Plötzlich strömt toxische Luft aus den Mauern und einer der Arbeiter wird dabei schwer verletzt. Bei weiteren Untersuchungen im inneren jener Pyramide, die allen Warnungen zum Trotz dennoch durchgeführt werden, verlieren sich die Archäologen auch noch in den dunklen und schier endlos verlaufenden Katakomben. Während sie versuchen, den etlichen Fallen zu entkommen, müssen sie bald feststellen, dass sie etwas Unmenschliches erweckt und verärgert haben.

Dunkel und unübersichtlich kann The Pyramid stellenweise anstrengend werden. Doch gerade wer beengte Räumlichkeiten in Horrorfilmen zu schätzen weiß, kann von dem Film durchaus unterhalten werden. Wie bei den meisten Archäologen-Filmchen bleibt das Skript jedoch in vorgesehenen Schienen. 

Sands of Oblivion (2007)

Nachdem der Regisseur Cecil B. DeMille 1923 die Dreharbeiten zum Klassiker Die zehn Gebote abgeschlossen hatte, zerstörte er die Film-Kulissen und ließ sie in der Wüste Kaliforniens vergraben. 80 Jahre später erhält die Archäologin Alice Carter (Morena Baccarin) den Auftrag, die Überreste vor einer drohenden Flut zu retten. Noch weiß keiner, dass der Regisseur damals aus guten Gründen auf einen Rücktransport der Requisiten verzichtete, denn einer der Gegenstände ist mit einem alten ägyptischen Fluch behaftet.

Besonders der Anfang des Films macht Lust auf mehr und lockt den Zuschauer in ein vielversprechendes Setting. Leider macht das geringe Budget ab Mitte des Films den Computeranimationen einen Strich durch die Rechnung. Dafür werfen sich die Schauspieler ins Zeug und geben alles für das Filmprojekt. Aber Achtung, die deutsche Synchronisation verschluckt diese Motivation. Übrigens ist der Film ab 12 Jahre freigegeben. 

The Mummy Resurrected (2015)

Mitten in der ägyptischen Wüste findet eine Gruppe von Archäologen eine lange verloren geglaubte, antike Pyramide. Doch wie so oft löst auch dieses Archäologen-Team einen bösen Fluch aus, der nicht nur droht, die Gruppe zu töten. 

Mit dem typischen Tele 5 Charme gehört The Mummy Resurrected zu den trashigen Filmchen, die man insbesondere gut in einer Gruppe genießen kann. Ansonsten bleibt auch dieser Streifen bei seiner Skriptgestaltung eher simpel.

Die Katzengöttin (1973)

Bei der Aufstellung des Nachlasses des reichen Mr. Drake wird das Katzenamulett gestohlen. Doch der Dieb wird von einer Katze zerfetzt. Ermittler Marco erbittet bei Professor Roger Edmonds um Hilfe. Der findet heraus, dass das Amulett einer ägyptischen Prinzessin gehörte, deren Priester einst Menschen opferten, um ewiges Leben zu erlangen. 

Der Okkult-Horrorfilm kann trotz seines Alters überzeugen. Im Gegensatz zu den anderen Vertretern auf unserer Liste steht hier jedoch das magische Objekt und nicht ein Grabmal im Vordergrund der Handlung. 

Das waren unsere 5 Ägypten-Horrorfilme. Selbstverständlich möchten wir an dieser Stelle jedoch noch Die Mumie und seine beiden Fortsetzungen empfehlen. Zwar handelt es sich hierbei nicht explizit um Horrorfilme, sondern vielmehr um einen Abenteuerfilm, jedoch profitiert dieser neben seinem deutlich höheren Budget auch von seinen Schauspielern und Schauspielerinnen.

Titelbild von Suzy Hazelwood von Pexels

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