5 Krokodil-Filme, die man gesehen haben muss

Das wohl bekannteste Tier, welches oft für Tierhorrorfilme genutzt wird, ist der weiße Hai. Dabei gibt es tödlichere Tiere im Wasser: Krokodile. Wer noch nie einen Krokodil-Film gesehen hat und sich mit diesem besonderen Genre vertraut machen möchte, für den haben wir hier unsere fünf Filme, die man gesehen haben muss:

Lake Placid (1999)

Nachdem ein Taucher im See von einem unbekannten Tier angegriffen wurde und ein prähistorischer Zahn in seinen rudimentären Überresten gefunden wird, sucht eine bunt gemischte Truppe, bestehend aus einer Museumsmitarbeiterin, dem örtlichen Sheriff, dem Wildaufseher und einem exzentrischen Millionär, den See ab, um das Tier zu fangen.

Mit charmanten Humor und einem unglaublich großen Reptil könnte Lake Placid fast als Familienfilm gelten, wären da nicht die eine oder andere blutige Szene. Wer einen nicht ganz so ernsten Streifen zu schätzen weiß, wird mit Lake Placid den perfekten Einstieg in die Welt der Horror-Krokodile finden.

Black Water (2007)

Die Schwestern Grace (Diana Glenn) und Lee ( Maeve Dermody) sowie Grace´ Freund Adam (Andy Rodoreda) machen Urlaub im australischen Sumpfgebiet. Nach dem Besuch einer Krokodilfarm gehen sie mit einem Einheimischen zu einem Angelausflug. Unglücklicherweise kentert das Motorboot, sodass sich die drei auf einen Baum retten müssen, um nicht im Magen eines gefräßigen Krokodils zu enden.

Beklemmend und düster. Die Geschichte mag simpel erscheinen, aber durch eine gelungene Atmosphäre gehört Black Water definitiv zu den besseren Krokodil-Filmen. Besonders positiv: das überschaubare Setting.

Rogue – Im falschen Revier (2007)

Bei einer Flussfahrt in Australien wird eine Touristengruppe gezielt von einem großen Krokodil angegriffen. Trotz des gekenterten Bootes schafft es die Gruppe, sich auf eine kleine Gezeiteninsel zu retten. Die Zeit wird knapp und irgendwie muss die Gruppe das sichere Ufer erreichen, ohne dem lauerndem Reptil zwischen die Kiefer zu geraten.

Mit einem natürlichen Charme, der in den ersten Minuten beinah wie ein Dokumentarfilm wirkt, verläuft Rogue nach einem einfachen Prinzip, punktet jedoch mit einem gelungenen Krokodil und einer angenehmen Spannungskurve.

Crocodile (2000)

Eine Gruppe von College-Studenten machen Urlaub auf einem Hausboot. Bei einer Wanderung am sumpfigen Ufer finden sie ein Nest mit Eiern und nehmen prompt eines mit. Dies missfällt der Krokodilmutter entschieden. Sie jagt der jungen Gruppe erbarmungslos hinterher, um ihr Baby zu retten.

Zugegeben, das Krokodil ist vergleichsweise schlecht gemacht und die Geschichte etwas absurd, aber wer auf Teen-Horror in der freien Natur steht, kann mit diesem Film gut unterhalten werden.

Alligator (1980)

Ein Mädchen kauft während ihres Florida-Urlaubs einen süßen kleinen Alligator, welcher, kaum zu Hause angekommen, jedoch prompt in der Toilette runtergespült wird. Zwölf Jahre lang überlebt der Alligator in der Kanalisation und ernährt sich zunächst von genmanipulierten Hundekadavern.

Was der weiße Hai für die Hai-Filme ist, ist in gewisser Weise der Alligator für die Krokodil-Horror-Filme. Auch wenn er nicht allzu erfolgreich war, gehört er zu jenen Klassikern, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Eine solide Geschichte, die mit einem bekannten Mythos spielt und sich sogar noch bemüht, die eine oder andere Gesellschaftskritik zu äußern.

Und das waren unsere fünf Krokodil-Filme, die man gesehen haben muss. Wie gefällt euch die kleine Liste? Habt ihr Ergänzungen?

Das Beitragsbild stammt von der Seite Pixabay.

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