5 Horrorfilme zum Lachen, die man gesehen haben muss

Horrorfilme mit einer soliden Portion Humor? Da fällt vielen nur die fragliche Scary Movie Reihe ein. Dabei gibt es weitaus mehr Horrorfilm-Komödien, als man denkt. Hier sind unsere fünf Horrorfilme zum Lachen, die man gesehen haben muss (und wir sprechen hier nicht von unfreiwilliger Komik):

Tucker & Dale vs. Evil (2010)

Die besten Freunde Tucker (Alan Tudyk) und Dale (Tyler Labine), zwei einfache und etwas schüchterne Heimwerker aus West Virginia, freuen sich auf ein paar entspannte Tage in ihrer eigenen Urlaubshütte. Nur wenige Meter von dieser Hütte entfernt macht auch eine Teenager-Gruppe einen kleinen Urlaubstrip. Diese Kids halten Tucker und Dale durch ihr etwas heruntergekommenen Aussehens sofort für perverse Hinterwäldler. Als Tucker und Dale nur helfen wollen, wird ihre unbeholfene Freundlichkeit als Drohgebärde missverstanden und die Situation eskaliert.

Mit einer simplen Story, die zeigt, wie schnell Missverständnisse entstehen, präsentiert sich Tucker & Dale vs. Evil als spritzige Horror-Satire. Wer Horrorfilme mag, wird hier seine Freude haben. Aber auch wer eher wenig von dem Genre angetan ist, kann sich hier gut unterhalten lassen. 

The Final Girls (2015)

Die Schülerin Max (Taissa Farmiga) ist die Tochter einer berühmten, aber bereits verstorbenen Schauspielerin aus den 80er Jahren. Als sich Max und ihre Freunde den Horrorfilm ansehen, in dem Amanda die Hauptrolle spielt, passiert ein Unfall und die Clique landet in dem Horrorstreifen. Max und Amanda sind wieder vereint, allerdings wird auch der Leinwandkiller bittere Realität. 

Mit 80er Jahre Charme versucht The Final Girls den klassischen Slasher zu parodieren. Trotz Blutarmut und flachen Charakteren findet sich hier ein guter Partyfilm, der mit seichter Unterhaltung einige Zuschauer mit ins Boot holen kann.

Happy Deathday (2017)

Tree (Jessica Rothe) muss ihren Geburtstag immer und immer wieder erleben, bis sie herausfinden kann, welche Person in ihrem Umfeld versucht, sie ausgerechnet an diesem Tag umzubringen. Doch wie viele Chancen bleiben ihr? Oder wird am Ende doch der maskierte Killer gewinnen?

Happy Deathday war ein Überraschungshit, der „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit typischen Motiven des Slasher-Films vereint. Dabei fallen zweitere eher harmlos aus. Somit können auch Zuschauer, die keine Fans von Slasher-Filmen sind, gut unterhalten werden.

The Frighteners (1996)

Frank Bannister (Michael J. Fox) kann die Geister der Verstorbenen sehen und mit ihnen kommunizieren. Er macht sich dies zunutze, indem er als Geisterjäger – in Absprache mit drei Geisterfreunden – arbeitet. Doch plötzlich sieht er sich einem tückischen und mordlustigen Geist, dem Grim Reaper, gegenüber.

Eine unterhaltsame Horror-Komödie, die sich mehr auf Komödie als auf Horror konzentriert. Die Spezialeffekte sind sehr ansehnlich und von verstaubt weit entfernt. Sogar die Schauspieler können durchgehend überzeugen. Wer gern in eher düsterer Atmosphäre schmunzeln möchte, trifft mit diesem Film genau die richtige Wahl. 

Housebound (2014)

Die kriminelle 20-Jährige Kylie Bucknell (Morgana O’Reilly) kehrt im Zuge ihres richterlich verfügten Hausarrests in das Wohnhaus ihrer Mutter zurück. Kylies Mutter ist davon überzeugt, dass das Haus heimgesucht wird. Kylie hält diese bösen Vorahnungen jedoch für völligen Quatsch, bis auch sie Zeuge seltsamer Ereignisse wird.Treibt wirklich ein Geist im Haus sein Unwesen, der über Kylies Rückkehr vielleicht nicht so erfreut ist?

Housebound schafft es, über die gesamte Dauer des Films hinweg spannend zu sein, hier und da ein paar Horror-Momente zu bieten, aber auch an den richtigen Stellen eine witzige Situation einzubauen. Perfekt für einen gemütlichen Abend.

Das waren unsere lustigsten “Horrorfilme” zum Jahresstart. Wir wünschen viel Spaß.

Titelbild von Enrique Meseguer auf Pixabay 

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