5 Puppenhorrorfilme, die man gesehen haben muss

Starres Lächeln und Augen, die einen ständig beobachten. Puppen, sind für viele Kinder und auch noch Erwachsene das wahre Grauen. Ein solider Grund, das viele Horrorfilme auf diese Gesellen setzt. Wir möchten euch heute unsere fünf Puppenhorrorfilme vorstellen, die man gesehen haben muss.

Chucky (1988)

Als der Serienkiller Charles Lee Ray bei einer Schießerei mit der Polizei tödlich verwundet wird, überträgt er durch Voodoozauber seine Seele in eine Spielzeugpuppe. Die bekommt ausgerechnet der kleine Andy zum Geburtstag geschenkt. Als dann einige Morde geschehen, glaubt dem Jungen natürlich keiner, dass es die Puppe war. 

Chucky hat mittlerweile viele Fortsetzungen nach sich gezogen, doch nichts geht über das Original. Diese süße Puppe und der unschuldige Junge (ja damals waren Kinder in Filmen noch liebenswürdig) in so einer absurd grausigen Geschichte machen Chucky zu einem faszinierenden Schauspiel.

Annabelle 2 (2017)

20 Jahre nachdem der Puppenhersteller Samuel Mullins (Anthony LaPaglia) und seine Frau Esther (Miranda Otto) ihre kleine Tochter Annabelle auf tragische Weise verloren haben, heißen sie in ihrem Heim die Nonne Charlotte (Stephanie Sigman) und mehrere junge Mädchen willkommen. Doch anstatt im Heim des Ehepaares zur Ruhe zu kommen, bekommen sie es mit einer besessene Puppe zu tun, die unbedingt eine unschuldige Seele in ihre kalten Hände bekommen will. 

Annabelle gehört zu den Puppen, bei denen man sich fragt, was sich der Käufer oder die Käuferin dabei bloß gedacht hat: Schön ist sie nämlich ganz und gar nicht. Doch ihre Geschichte – und damit meinen wir ihre Hintergrundgeschichte aus diesem zweiten Teil – bietet einem einen dämonischen Spaß, der ganz in Conjuring-Manier auf klassische Horrorelemente setzt und in seiner eher sanften Erzählart auch Personen begeistern kann, die sich sonst eher von Horrorfilm fernhalten. 

The Boy (2016)

Greta (Lauren Cohan) bekommt von einem etwas seltsamen älteren Ehepaar (Jim Norton und Diana Hardcastle) die Aufgabe, als Kindermädchen auf dessen 8-jährigen Sohn Acht zu geben. Das zu versorgende “Kind” entpuppt sich allerdings als eine lebensgroße Porzellan-Puppe, die dem Ehepaar über den Verlust ihres verstorbenen Sohnes hinweghelfen soll. Die Nanny nimmt den eigenartigen Auftrag dennoch an. Doch je länger die junge Frau mit der absonderlichen Aufgabe betraut ist, desto stärker hat sie den Verdacht, dass die Puppe in Wahrheit lebendig ist.

In gewisser Weise ist The Boy ein Drama, das sein ruhiges Erzähltempo erst zum Ende hin fallen lässt und die Karten auf den Tisch legt. Dies bietet zum Anfang ziemlich viel Interpretationsspielraum, der in gänzlich verschiedene Richtungen abdriften kann. Wer den ersten Teil mag, sollte sich jedoch zweimal überlegen, ob er den zweiten Teil sehen will und umgekehrt. Beides sind gute Filme, verfolgen aber andere Ansätze.

Dead Silence (2007)

Mary Shaw (Judith Roberts) war eine Bauchrednerin, die ihre Stimme verlor, indem aufgebrachte Bewohner von Ravens Fair ihr die Zunge herausschnitten, bevor sie sie umbrachten. Doch die Seele der Ermordeten findet keine Ruhe, sendet ihre unheimlichen Bauchrednerpuppen in die Kleinstadt zurück und fordert immer neue Blutopfer. Als Jamie Ashens (Ryan Kwanten) Frau Ella (Amber Valletta) auf grausame Weise ermordet wird, will er den Fluch der Mary Shaw ein für allemal brechen.

Dead Silence ist ein sehr atmosphärischer Film, der von seinen Kameraeinstellung, seiner Musik und seinen Geräuschspielen lebt. Lediglich zum Ende hin verliert der Film ein wenig an Kraft, doch im Gesamtpaket findet man hier eine schaurige Geschichte, die mit wenig Blut auskommt und sogar an den richtigen Stellen ein wenig Humor zulässt.

Dolls (1987)

In einer stürmischen Gewitternacht suchen die Bowers mit ihrer kleinen Tochter Judy Unterschlupf in dem mysteriösen, abgelegenen Haus der Hartwickes, einem älteren Ehepaar, das Puppen herstellt. Für die Bowers-Familie und eine Handvoll weiterer ungebetener Gäste beginnt eine Nacht des Grauens, denn die kleinen Puppen der Hartwickes besitzen ein tödliches Eigenleben.

Dolls ist ein sehr kurzweiliger Puppenhorrorfilm mit ein paar tollen Effekte und sogar etwas Splatter. Auch die Atmosphäre und die Schauspieler*innen fügen sich perfekt in die Geschichte ein.

Das Titelbild stammt von James Sutton von Pexels

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