5 Horrorfilme, die man nach Jasmin gesehen haben muss

Um nicht fünf Filme aus einem einzelnen Franchise aufzuzählen, habe ich mich dazu entschieden, dass pro Reihe nur ein Film in dieser Liste erscheinen soll. Ansonsten wäre diese Liste wohl etwas eintönig ausgefallen. Doch fangen wir an! Hier kommen meine fünf liebsten Horrorfilme.

Scream (1996)

Ein lauter Schrei ertönt, als Caseys Mutter ihre Tochter (Drew Barrymore) ausgeweidet am Baum hängend findet. Aber der grausame Mord war nur der Anfang einer ganzen Reihe von Ereignissen, die die kleine Stadt Woodsboro erschütterten. Die junge Sydney (Neve Campbell) hat es besonders hart getroffen, da sie nicht nur mit dem Tod einer Klassenkameradin, sondern auch mit dem Jahrestag der Ermordung ihrer geliebten Mutter zu kämpfen hat. Während der Killer weiter um sich schlägt, spekuliert die Reporterin Gale Weathers (Courteney Cox), dass dieser auch etwas mit dem Mord an Sydneys Mutter zu tun haben könnte. 

Die Frage nach meinem absoluten Lieblingsfilm beantworte ich bereits seit Jahren mit Scream. Tatsächlich liebe ich alle Filme der Reihe, wobei ich den ersten Teil besonders gern habe. Ich mag die Charaktere, die Musik, die Morde, den Humor und eben Ghostface. Wie viele andere weiß ich auch die Metaebene des Films zu schätzen, doch steht diese für mich nicht unbedingt im Fokus. Insbesondere beim allerersten Mal schauen habe ich damals viele Anspielungen gar nicht verstanden, weil ich in der Filmwelt noch nicht so bewandert war und trotzdem war Scream für mich sofort meine Nummer eins.

Trailer Scream 1996, englische Sprachausgabe

Freitag der 13 – Todesfalle Manhattan (Teil 8) (1989)

Durch eine Unachtsamkeit zweier Jugendlicher wird Jason Voorhees (Kane Hodder) aus seinem nassen Grab befreit. Zufällig kommt er an Bord des Ausflugsboots einer Abschlussklasse, die sich gerade auf dem Weg nach New York befindet. Während sich die Teenager ihrer Feierlaune hingeben, dezimiert Jason die Gruppe Stück für Stück.

Freitag der 13 ist neben Scream wohl meine liebste Horrorfilmreihe. Lediglich Jason goes to Hell (Teil 9) schaue ich mir nicht unbedingt gern an. Für viele Fans ist Jason lebt (Teil 6) oder The Final Chapter (Teil 4) zwar der Favorit und zugegeben der achte Teil hat durch seine falschen Versprechen einen nicht ganz so guten Stand, jedoch liebe ich gerade das Setting, welches bei den Filmemachern aus der Not heraus entstanden ist. Zudem liebe ich auch hier die Musik und selbstverständlich macht Kane Hodder einen Großteil des Charmes aus.

Friday the 13th Part 8 Trailer, englische Sprachausgabe

The Strangers (2008)

Als Kristen (Liv Tyler) und James (Scott Speedman) von der Hochzeit ihres Freundes nach Hause fahren und in ihr abgelegenes Ferienhaus zurückkehren, ahnen sie nicht, dass ihnen der schlimmste Abend bevorsteht. James ist am Boden zerstört, als Kristen seinen unerwarteten Heiratsantrag ablehnt. Das Paar ist mit sich selbst beschäftigt, als es an der Tür klopft. Im Halbdunkeln steht ein Mädchen und fragt nach Tamara. Doch das Paar kennt niemanden mit diesem Namen. Nachdem das Mädchen endlich geht, macht sich James auf den Weg, um Zigaretten zu kaufen. Kaum ist Kristen allein, beginnt der Psychoterror. Gegenstände verschwinden und tauchen an anderen Orten wieder auf, Rauchmelder gehen unerklärlicherweise los und drei maskierte Fremde klopfen immer wieder an die Tür.

The Strangers ist ein Film mit einer vergleichsweise langsamen Erzählweise, die ihre Intensität erst zum Ende hin steigert. Ein Katz-und-Maus-Spiel mit klassischen Versatzstücken eines Home-Invasion-Films. Jedoch gefällt mir insbesondere, dass die Angst bei diesem Film nur im Kopf des Zuschauers entstehen kann: Wie weit gehen die maskierten Fremden und was sind überhaupt ihre Motive?

The Strangers Trailer, deutsche Sprachausgabe

Ginger Snaps III: Der Anfang (2005)

Im ländlichen Kanada des späten 19. Jahrhunderts, wo gerade ein paar Dutzend Pelzjäger verschwunden sind, klopfen zwei kürzlich verwaiste Schwestern an die Tore einer verschneiten Militärfestung. Zwar werden die Schwestern Ginger (Katharine Isabelle) Brigitte (Emily Perkins) hineingelassen, stoßen jedoch auf starke Ablehnung und Feindseligkeit. Nach einigen Umwegen erfahren Ginger und Brigitte von den Werwölfen, die angeblich die Gegend unsicher machen und für das feindselige Verhalten der Leute verantwortlich sind. Guter Rat ist teuer, nachdem Ginger von einem solchen Biest gebissen wird.

Ich mag die Ginger Snaps Reihe im Allgemeinen sehr gern, doch bietet mir gerade der dritte Teil durch sein Setting einfach etwas mehr Atmosphäre als die ersten beiden Teile. Manch einem mag die erweiterte Mythologie der Reihe nicht allzu sehr zusagen, doch mir persönlich gefällt sie ganz gut, insbesondere mit Blick auf ein beinahe romantisches Ende des Films.

Ginger Snaps Back: The Beginning Trailer, englische Sprachaugabe

Final Destination (2000)

Alex Browning (Devon Sawa) soll gemeinsam mit seiner Schulklasse nach Paris fliegen. Als ihm kurz vor dem Abflug eine Vision vom Absturz der Maschine widerfährt, kann er sich, einige Klassenkameraden und eine Lehrerin vor dem sicheren Tod bewahren. Letzterer ist aber nicht gerade für seine Milde bekannt und beginnt nun, sein Versäumnis wieder gutzumachen. Dabei kündigt ihn stets nicht mehr als ein Windhauch und ein Schatten an.

Final Destination hat mittlerweile einige Nachfolger hervorgebracht, die mit den Jahren immer brutaler und auch origineller wurden. Dabei gefällt mir persönlich der erste Teil besonders gut – nicht nur, weil er damals eine frische neue Idee präsentiert hat, sondern auch weil mir der Tod als Schatten irgendwie gefallen hat. Zudem mag ich die Musik und auch die schauspielerische Leistung (insbesondere von Tony Todd).

Final Destination 2000 Trailer, englische Sprachausgabe

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