5 Geisterhaus-Filme, die man gesehen haben muss

Knarrende Dielen, pfeifender Wind und das unbehagliche Gefühl, nicht alleine zu sein. Geisterhäuser gibt es wohl schon seit dem Bau der ersten Gebäude. Angeblich wahre Geschichten kursieren dabei nicht erst mit Aufkommen des Internets. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich im Horror-Genre insbesondere Geisterhausfilme und artverwandte Spukgeschichten etabliert haben. Solltet ihr bisher tatsächlich noch nicht in den Genuss eines solchen Streifens gekommen sein, haben wir hier unsere 5 Geisterhaus-Filme, die man gesehen haben muss, um euch einen guten Überblick über dieses Subgenre zu geben.

Bis das Blut gefriert (1963)

Die Villa Hill House gilt als verflucht, sogar als bösartig und hat bereits mehrere ungeklärte Todesfälle zu verzeichnen. Dr. John Markway will dem Spuk auf den Grund gehen und lädt dafür Personen ein, die als psychisch empfänglich gelten. Zu letzteren gehört auch die Protagonistin Eleanor Lance (Julie Harris). Sie sieht dies als Chance, ihr Leben endlich in den Griff zu bekommen…

Keine Monster, keine Effekthascherei. Der Film präsentiert sich uns quasi nackt. Atmosphäre und Stimmung stehen hier im Vordergrund , verlangen aber auch völlige Hingabe. Schaltet also eure Smartphones aus und konzentriert euch völlig auf den Film, denn es wird kein großes Bäm geben, welches euch sagen wird, wann ihr hingucken solltet.

Das Tagebuch der Ellen Rimbauer (2003)

Im Jahr 1906 lässt John Rimbauer (Steven Brand) seiner Frau als Hochzeitsgeschenk ein Haus erbauen, dessen Grundstein durch einen Unfall mit Blut getränkt wird. Während der Hochzeitsreise muss Ellen (Lisa Brenner) das erste Mal erfahren, wie untreu ihr Mann ist. Zurück auf dem heimischen Anwesen muss sie sein Laster weiter erdulden, doch ihr Haus beginnt, ein beschützendes Eigenleben zu entwickeln.

Bei Das Tagebuch der Ellen Rimbauer handelt es sich um eine recht kostengünstige Produktion. Das merkt man leider auch an der einen oder anderen Stelle. Dennoch erzählt der Film die fast schon wunderbare Geschichte, wie aus einer idyllischen Bleibe ein Spukhaus wird. Dies macht es zu einer Besonderheit, auch wenn sich hier kaum gruselige Szenen finden lassen.  

Conjuring – Die Heimsuchung (2013)

Großfamilie Perron bezieht ein Farmhaus in New England. Doch die Freude über das neue Heim währt nur kurz, als sich die ersten übernatürlichen Anzeichen bemerkbar machen. Verzweifelt wendet sich die Familie an die Dämonologen Ed und Lorrain Warren.

Conjuring gilt als gruseligster Film des Jahres 2013. Für einige mag dies unverständlich sein, da er alle Klischees erfüllt, die einen Geisterhausfilm ausmachen – für uns also der perfekte Grund, ihn in diese Liste einzureihen. Conjuring mag keine neue Geschichte erzählen, aber er erzählt diese sehr atmosphärisch und mit einer ausgesprochen guten musikalischen Untermalung. Den Hinweise, dass es sich hierbei um eine wahre Geschichte handelt, gilt es dabei jedoch nicht so ernst zu nehmen. Ed und Lorrain Warren existier(t)en zwar wirklich, aber die Filmemacher haben sich erwartungsgemäß viele Freiheiten herausgenommen.

Sinister (2012)

Ellison Oswalt (Ethan Hawke) beschäftigt sich als Autor mit noch ungeklärten Mordfällen und zieht mit seiner Familie von Tatort zu Tatort. Dieses Mal ist es jedoch anders, denn er ergattert das Mordhaus selbst. In seinen neuen vier Wänden ist eine ganze Familie gestorben und auf dem Dachboden findet er Beweise, die ihn auf die Spur eines Serienkillers führen.

Der Film fokussiert sich auf Oswalts Wahrnehmungen und Entdeckungen, während die anderen Charaktere beinahe in Vergessenheit geraten. Nichtsdestotrotz genügt Ethan Hawkes schauspielerisches Geschick, um diesen Film voll und ganz zu tragen. Sinister verlässt sich dabei gänzlich auf einen düsteren, fast schon deprimierenden Ton und spart sich das große Feuerwerk bis zum Finale auf.

13 Geister (2001)

Arthur Kriticos erbt das Haus seines Onkels. Sofort besichtigt er dieses mit seinen beiden Kindern, dem dazugehörigen Kindermädchen und einem Anwalt. Was dieser nicht weiß, sein Onkel hat Geister gejagt und an das Haus gebunden.

Im Gegensatz zu den anderen Filmen in dieser Liste handelt es sich bei hierbei um ein recht rasantes Werk, welches mit einem atemberaubenden Haus punkten kann. Die Atmosphäre rückt dabei unweigerlich in den Hintergrund und wird an einigen Stellen leider sogar der Lächerlichkeit preisgegeben.

Das waren unsere fünf Geisterhaus-Filme, die man gesehen haben muss. Welche dieser erlesenen Immobilien würdet ihr niemals betreten wollen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Das Beitragsbild stammt von der Seite Pixabay

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